Sonntag, 20. Januar 2013

Isabel Abedi - "Isola"




























12 Jugendliche werden auf eine tropische Insel geschickt. Sie sind Teil eines Filmprojekts und sollen die nächsten Wochen dort alleine verbringen, ihr einziger Begleiter sind dutzende versteckte Kameras. Das Projekt beginnt allerdings zu einem Spiel zu werden, das bald einige Opfer fordert ...







12 Jugendliche, eine einsame Insel, ein Spiel und eine überraschende Wendung – was braucht man mehr für einen unterhaltsamen Jugendroman? Ach ja, richtig, einen guten Schreibstil – den hat Isabel Abedi zweifelsohne. Geschickt führt sie die verschiedenen Personen ein und beginnt die roten Fäden zu verweben. Bis so richtig Spannung aufkommt, vergeht jedoch einige Zeit.

Anfangs plätschert die Handlung so vor sich hin, ist zwar nicht langweilig, aber ich habe mich doch die ganze Zeit gefragt, wann es denn nun richtig losgeht. Nur durch Andeutungen der Protagonistin wird vorausgesagt, dass es irgendwann noch einen großen Knall geben muss. Gerade diese Geheimnistuerei weckte allerdings gewaltige Erwartungen und es war im Nachhinein schwer, diese noch zu erfüllen.

Einige Überraschungen sorgten für neuen Schwung, der das Ende wie im Flug herbeiführte, das für meinen Geschmack dann etwas zu kurz kam. Da hätte ich gerne noch ein wenig mehr darüber erfahren, wie es mit den Protagonisten weitergeht.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und es ist nicht auszuschließen, dass ich noch weitere Bücher der Autorin lesen werde, aber die Handlung hat mich nicht genug berührt um wirklich lange im Gedächtnis zu bleiben.



Verlag: Arena
Seiten: 324
ISBN: 978-3401501987
Preis: 9,99 € (Taschenbuch)
Erscheinungsdatum: Januar 2010


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